
Aufwendig ist das vollständige Verarbeiten des Fanges nach einem erfolgreichen Angeltag, was aber seit Jahren meine liebe Frau auch in Norwegen übernommen hat.
Im Boot selbst betäube ich die gefangenen Fische mit einem aus Hartholz hergestellten Fischtöter, der gleichzeitig ein Mini - Gaff enthält. Nach einem Kehlschnitt öffne ich den Fisch vom Waidloch her, nehme ihn aus und spüle ihn über die Bordwand, prinzipiell aber immer im Sitzen, aus.
Überhaupt sollte man von der Ausfahrt aus dem Hafen bis zur Rückkehr im Boot sitzen bleiben. Unerwartete Wellen durch fremde Schiffe / Boote, das Auflaufen auf eine Untiefe oder auch einige unberechenbare Reaktionen eines mitfahrenden Anglerkollegen können sonst schnell zu einem unfreiwilligen Bad führen. Viel zu oft sieht man noch die gefährliche Unart, dass Angler im Boot stehen.
Die
im Boot provisorisch versorgten Fische werden in einer Kiste gelagert und
besonders bei Sonne bis zur endgültigen Versorgung des Fanges im Hafen mit einem
feuchten Tuch abgedeckt.
Auf dem Filetiertisch werden dann die Fische filetiert und nochmals in Seewasser abgespült. Schauen Sie sich die Bilder einfach der Reihe nach an. Ich jedenfalls kann es bis heute nicht ...
In der zu jeder Ferienhütte / Ferienwohnung Wohnung gehörenden Küche / Küchenecke werden die Filets mit klarem Wasser nochmals abgespült, zwischen Papierhandtüchern abgetrocknet und in speziellen Gefrierbeuteln, die natürlich auch mit Fischart und Fangdatum beschriftet werden, in die Tiefkühltruhen bis zur Rückreise eingelagert.
Durch das sofortige Einlagern der noch weichen Filets in die auch zur Reise
genutzten Behälter, wie Kühltasche oder Styropor-Kiste, erreichen Sie eine
höhere Fischdichte, die nach dem Gefrieren einen vollständigen Eisblock
darstellt. Selbst bei zwei Tagen Rückfahrt wird dieser Fisch auch ohne
elektrische Kühlung kaum auftauen können.





