08.05.10 18:01 Manfred

| Antenne Brandenburg: Kampf gegen Windmühlen Hallo,
unterdrückt der Rundfunk Berlin Brandenburg (RBB) den zuverlässigen UKW-Empfang von Antenne Brandenburg bösartig oder ist er wirklich ahnungslos?
Auf meinen Einwand bezüglich des eingeschränkten UKW- Rundfunkempfangs von Antenne Brandenburg im Stadtzentrum von Potsdam erhielt ich als Antwort vom RBB:
Zitat: ... Das UKW Sendernetz von Antenne Brandenburg ist eines der leistungsfähigsten in der Region Berlin Brandenburg. Allein am Senderstandort Alexanderplatz wird ein Sender der höchsten Leistungsklasse mit 100 kW bei einer Antennenhöhe von über 300 m betrieben. Dieser Sender allein deckt schon unser intendiertes Versorgungsgebiet nach der ARD Verwaltungsrichtlinie für UKW in einem Umkreis von ca. 60 km um den Alexanderplatz ab. Wenn es zu Beeinträchtigungen beim UKW- Empfanq in diesem Versorgungsradius kommt, ist von mangelnder Empfindlichkeit und/oder Trennschärfe des UKW Empfängers auszugehen. Der Schäferberg ist für die Verbreitung der UKW Frequenz 99.7 MHz technisch nicht geeignet.
Gut, für den Sender mit der absolut größten Hörerzahl im Großraum könnte man sofort fragen, weshalb Antenne Brandenburg statt "eines der leistungsfähigsten" nicht das "leistungsfähigste Sendernetz" erhält, aber den angeschriebenen rbb-Rundfunkrat interessiert das auch nicht:
Zitat: Ich darf Sie darauf aufmerksam machen, dass die Intendantin mit ihrer Geschäftsleitung den Rundfunk Berlin-Brandenburg in eigener Verantwortung leitet und der Rundfunkrat gemäß § 13 Absatz 1 rbb-Staatsvertrag lediglich eine beratende Funktion in programmlichen Fragen ausübt.
Die technische Ausstattung des Senders Alexanderplatz wird überhaupt nicht angezweifelt. Sie gewährleistet aber keinen zuverlässigen UKW-Empfang im Potsdamer Zentrum, bereits beginnend ab Glienicker Brücke.
Und das hat nichts mit "mangelnder Empfindlichkeit und/oder Trennschärfe des UKW Empfängers" zu tun, sondern ergibt sich ganz einfach aus dem Ausbreitungsverhalten elektromagnetischer Wellen unter den konkreten Standortbedingungen. Für Fachleute kann das mit einem Messwagen, für jeden Laien, sogar Frau Reim, hilfsweise mit dem eigenen Autoradio ermittelt werden.
Insbesondere wirken sich doch folgende Faktoren am Standort Potsdam aus:
* ein UKW- Funkschatten, der durch das Massiv Schäferberg und seine Bebauung hervorgerufen wird (deshalb ja der Vorschlag zum Standortwechsel)
* der Mobilfunkverkehr sowie der Funkverkehr der Bundes-, Landes- und regionalen Funkdienste und des Schäferbergs als Störer (EMV)
* die parallele Führung vieler Oberleitungen zu den Hauptverkehrsadern
* massiver Luftverkehr (Reflexionen, Interferenzen)
Sollte Antenne Brandenburg als regionaler Landes- Sender tatsächlich in der Versenkung verschwinden? Sogar in der Landeshauptstadt? - Die Programmgestaltung ist ja leider bereits zunehmend auf die Vereinnahmung durch Berlin ausgerichtet. Hauptsache: GEZahlt ...
Manfred von 
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