Zukunft des RBB traurig?

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Gesperrt 
08.05.10 18:01
Manfred



Zukunft des RBB traurig?

Hallo,

trotz zensierter (unvollständiger) Angaben über die letzte Sitzung des Rundfunkrates des RBB kann man nur mit dem Kopf schütteln.

Weshalb wird bei allem Gejammere um "Einnahmerückgänge" übersehen, dass aufgrund der Verschuldung, aber auch des Geburtenrückgangs nach der Wende auf unter 50% natürlich auch beim RBB massive Einsparungen vorgenommen werden müssen? Was tut der RBB mit seinen Sendungen inhaltlich, um den verbleibenden Hörern gerechte Einkommen zu gewähren und dadurch die Kinderfreundlichkeit endlich wieder zu erhöhen?

Bezeichnend ist es, dass nur um die eigenen Pfründe gejammert wird, anstatt den Versorgungsauftrag incl. der Anforderungen durch GEZ- und Steuerzahler festzustellen und zum Maßstab zu nehmen. Denn hier liegen doch ausreichend Reserven.

Völlig zerstört wurden bereits mit der Fusion zum RBB (niemand fragte den Hörer und Zuschauer) die Regionalität und Identität: einerseits das ruhige, eher konservative, stolze Brandenburg, andererseits die aufgeregte, hyperaktive, oft bereits durchgeknallte Hauptstadt- Metropole. Nicht einmal die unterschiedlichen Sprachen werden berücksichtigt ...

Durch unüberlegte Sendepläne werden Informations- und Unterhaltungsbedürfnisse und -ansprüche beider selbstständigen Regionen wahllos vermischt, der redundante, nervende und nötigende Sendeanteil steigt dadurch in jedem Kanal für sich.

Genau daraus ergeben sich aber sofort Reserven, nicht nur für zukünftig geringere Einnahmen:

Natürlich müssen beide Länder ihre Regionalbüros Fernsehen, Rundfunk und Internet behalten, wobei Reporter und Moderatoren streng regional gebunden sein sollten. So sollten zwei differenzierte "Landeswellen" (jeweils für Rundfunk, Fernsehen und Internet der beiden Länder Berlin und Brandenburg) gestärkt und wieder zu solchen werden. Selbst die Landesregierungen haben bisher keinerlei Mandat zur Länderfusion.

Fremde Programmanteile sollten zurückgefahren werden und ggf. unwichtigere Sendeplätze erhalten - schließlich gibt es noch die ARD, ZDF und andere Landesrundfunkanstalten, dazu die Privaten.

Frau Reim und ihre Anstalt sollten endlich erkennen, dass allein aufgrund der technischen Möglichkeiten der Gebühren- und Steuerzahler seine Senderauswahl sowieso selbst trifft. Sie sollten jedoch endlich Voraussetzungen schaffen, dass jeder im Versorgungsbereich wenigstens seinen Regionalsender auch empfangen kann (z.B. "Antenne Brandenburg" nicht über DVB-T, analog unzuverlässig in Potsdam, RBB Berlin nicht im Kabelnetz usw.)

Außer dem regionalen Jugendsender Fritz können wohl alle anderen Formate direkt durch die ARD angeboten werden - die Vielfalt der Programme in jeder Länderanstalt ist völlig unnötig. Das belegen die Hörerzahlen doch eindeutig.

Es gibt also genug zu tun, um in die Verantwortung übergebenes Geld besser einzusetzen. Sparen müssen wir ansonsten alle.

Manfred von

12.06.11 23:53
bfrank
nicht registriert

... voll und ganz zustimmen

Hi

Kann eigentlich nur voll und ganz zustimmen, wirklich interessant und erfrischend zu lesen, wir teilen ähnliche Ansichten diesbezüglich.

Mfg

29.07.11 10:42
Manfred



RBB: Verarsche des Gebührenzahlers geht weiter

Nee,

die Verantwortlichen des Öffentlich- Rechtlichen gehen immer schlampiger mit unseren GEZ- Gebühren um: sie zahlen sich hohe Gehälter , zocken den Gebührenzahler ab und liefern immer mehr Mist (Unsinn, Unordnung und Durcheinander).

Aktuell erschreckend (Zahlung über GEZ und! Steuern und trotzdem keine Leistung):

Die Belegung der Programmkanäle im DVB-T- Netz wurde noch mehr "rationalisiert". Es gibt nur noch 7 private, völlig unnötige Radio- Programme, auch die Zahl der Fernsehprogramme wurde gekürzt. Nicht einmal die beiden am meisten gewünschten Regionalsender "BB Radio" und "Antenne Brandenburg" werden unter DVB- T angeboten - DVB-T: Willkür in Berlin/ Brandenbu...d Steuerzahlers.

Digital Audio Broadcasting (DAB), Sendeabdeckung in Deutschland weniger als 80 %, mit massiv abnehmender Tendenz, kränkelte seit "Beginn" in 2001 und wird nun in 2011 ganz beerdigt: durch die willkürliche Einführung der neuen Norm DAB+ (natürlich nicht kompatibel zu DAB- Empfängern) und andere DAB- Kanal- Belegung werden bisher gekaufte Geräte offensichtlich zu Sondermüll.

Der RBB kennt weder die Begriffe DAB bzw. DAB+, noch den voraussichtlichen Sendebeginn oder Sendeplatz für Antenne Brandenburg, obwohl die Ausstrahlungen am 01.08.2011 beginnen sollten



Im analogen Kabelnetz Potsdam wird ebenfalls Chaos zugelassen, der Zuschauer wird genötigt, ganz bestimmte Programme zu schauen. Weshalb beispielsweise wird der WDR (Westdeutsche Rundfunk) als Fernsehsender unseres "Paten-"Landes unterdrückt? Darf der Brandenburger solche Sendungen wie z.B. "Mitternachtsspitzen", "Der dritte Bildungsweg" und "Stratmanns" nicht sehen? Wo ist das Programm des Hessischen Rundfunk? Nicht für den Osten geeignet? Sollen die ganztägig "Brilli-TV" (sehr anspruchsvoller Sender zum Juwelen- Kauf) gucken? Lediglich bei den Rundfunkgebühren dürfen wir eins sein ...

Vorsorglich werden Störungen im Kabelnetz, verursacht durch die Einführung von DAB+, gleich auf den Gebührenzahler abgewälzt. Das soll er selbst ganz einfach durch Kauf eines neueren Anschlusskabels oder besser gleich durch Neuinstallation seines Hauskabelnetzes beheben können .

Prima Leistung, Öffentlich- Rechtliche, insbesondere RBB. Jedem anderen Dienstleister oder Händler würde man diesen Mist DAB+ berechtigt vor die Füße werfen dürfen.

Manfred von

Thema geschlossen (erschöpft bzw. verwässert). Bei Notwendigkeit bitte neues Thema beginnen.

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