Fischen in Norwegen ( Fjordnorwegen - Stavenes , Stongfjorden , Grytoyra , Askvoll, Grimeli. Holevik ), fischen in Schweden (Südschweden , Urshult , Tingsryd , Asnen , Mörrum , Mörrum San , Smaland ) , fischen in und um Potsdam / Brandenburg in Havel , Nuthe, den Havelseen , fischen auf der Insel Rügen und an anderen Fischplätzen - ganz privat.
So lautet mein Äquivalent für die Angler, die gern Fischen und sich eventuell
auch für angelpage.de interessieren. Für mich ist das Fischen total Sache der
Berufsfischer. Es soll aber Gegenden geben, wo man den Begriff "Angeln" nicht so
sehr gebraucht. Deshalb ...
Das Fischen wurde recht spät und auch zufällig zu einem Hobby. Etwa 1969 erhielt ich von Kollegen eine Einladung zu einer Vereinsfeier im Anglerverein bei Brandenburg - Briest. Wenn ich heute zurückblicke, muss das Fischerlatein ? / Anglerlatein in froher Runde einen Eindruck hinterlassen haben, so dass ich einige Tage später Mitglied im Deutschen Anglerverband - DAV - wurde und mich ab diesem Tag intensiv mit diesem schönen Hobby, Spinnfischen, Fliegenfischen, Bootsfischen, Hechtfischen, Zanderfischen, Dorschfischen, Hochseefischen usw. beschäftigte.
Schnell wurde klar, dass das Fischen nicht nur aus Würmer baden oder gelangweilt irgendwo allein am Wasser sitzen bedeutet, wie das viele vermuten. Während das Fischen in der Hauptsache aus Stippangeln und allgemein Grundangeln in der Havel bei Brandenburg, den Havelseen und am Silokanal begann, konnte ich inzwischen meine Angelreviere und Angelmethoden wesentlich erweitern.
Meine erste eigene Angelrute
war eine Kopfrute / Steckrute aus Bambus von etwa 4 Meter Länge und 30-er Leska
Soft mit Grundblei und einfachem Haken. Zum Geburtstag schenkten mir die
Kollegen damals eine Wurfrute, mit der ich meinen ersten Hecht im Totenkopf auf
Köderfisch fangen konnte. Dabei hatte ich eigentlich auf Weißfische gestippt und
die Wurfrute lediglich als zweite Angel mit Anstecker vor ein Seerosenfeld
platziert.
Eine damals weit verbreitete Methode war das Fischen mit einfachen Grundruten auf Aal. Dazu genügten zwei Kopfruten mit starker Schnur und selbst gesuchten Rotwürmern und Tauwürmern als Köder. Auch das Eisangeln erlernte ich bereits damals auf der zugefrorenen Havel und dem Beetzsee bei Brandenburg. Durch Soldaten der sowjetischen Garnision verbreitet, wurde bereits das Angeln mit der Mormyschka ausgeübt. Das Watfischen erlernte ich dagegen in den Bodden - und Brackgewässern auf und um die Insel Rügen. Während meine Frau und die Kinder am Strand lagen und sich sonnten, fing ich die herrlichsten Hechte.
Heute fische ich vorwiegend mit der Spinnangel in und um Potsdam / Brandenburg,
auf der Insel Rügen und an anderen Beststellen auf Hecht und Barsch, in Norwegen
mit der Pilkangel und in Schweden mit der Schleppangel, wie Sie sich auf meinen
Seiten überzeugen können. Der supergroße Fang ist bisher ausgeblieben, aber die
regelmäßigen Fänge machen mir das Fischen zu einem erlebnisreichen Hobby.


